Die russischen Sänger des Königs ...


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Bettina B. Altendorf

Die russischen Sänger des Königs und die Kolonie Alexandrowka in Potsdam

Die Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam, 1826 errichtet, ist sicher das eigenwilligste Denkmal, das je von einem König gestiftet wurde: Ein Parkdorf nach russischem Vorbild, bewohnt von russischen Sängern, die einst als Kriegsgefangene an den preußischen Hof gekommen waren. Wie kam der König auf diese Idee und wie lebte es sich in einem Denkmal? Die Berliner Historikerin Bettina B. Altendorf hat den Biografien der russischen Sänger und deren Nachfahren sowie der russischen Kolonie Alexandrowka nachgespürt, erzählt nun erstmals die ganze Geschichte und ist dabei auf zahlreiche Irrtümer gestoßen, die sich von Anfang an und bis zum heutigen Tage um dieses außergewöhnliche Denkmal ranken. Die Recherchen erstrecken sich auf die gesamte Geschichte der Kolonie und deren Bewohner seit 1826. Details der Koloniegeschichte aus der Zeit zwischen 1860 und 1918 und der Zeit bis 1949 machen den Status der Kolonie deutlich: so sparten bereits die Hohenzollern an der Kolonie, wo sie nur konnten, Kaiser Wilhelm II. wollte sie gar verschenken. 

Wer mehr erfahren möchte über eine so »unpreußische« Einrichtung wie dieses »Denkmal der Freundschaft«, dem sei dieser schön ausgestattete Band empfohlen.

Weitere Informationen zum o. g. Thema, zu Preußen, den Befreiungskriegen usw. finden Sie auf den Internetseiten der Autorin: http://.virtuelles-museum-preussen.de.

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