> Wir stellen aus. Besuchen Sie uns in Halle 3, am Stand F106.
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> Luft gibt's überall – aber atmen kannste nur hier von Horst Pillau erschienen.
Dicht umlagert war unser Autor Horst Pillau während seiner Signierstunde im Anschluss an die Buchpräsentation im Buchladen Bayerischer Platz am 18. Novbember 2011. Mehr als 90 Gäste waren gekommen, um die »Neuen Berliner Geschichten« des »Königs des Boulevard-Theaters« zu hören, der nach langen Jahren nun wieder einen wunderbaren Geschichtenband vorlegt.
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> ab 1. Januar 2012 neue Verlagsvertretung

Verlagsvertretung Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt,
Schleswig-Holstein und Thüringen

Jastrow + Seifert + Reuter
c/o BuchArt Verlagsvertretungen
Ahlbecker Str. 15 · D-10437 Berlin
Fon: +49 (0)30-44 73 21-80
Fax: +49 (0)30-44 73 21-81
Mail: service@buchart.org
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> Gut besucht war der Vortrag unseres Autoren Dr. Clemens Bergstedt mit dem Titel: »Die Quitzows im Bild der märkischen Geschichte«, die am 6. Oktober 2011 im Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin stattfand.
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> Berliner Woche vom 27. April 2011 [1.434 KB]
Gudrun Blankenburg zu ihrem Buch »Das Bayerische Viertel in Berlin-Schönberg«
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> Pressekonferenz am 18. April im Kuppelsaal des Alten Museum zu Berlin anlässlich des Erscheinens unseres Bandes »Heritage at Risk – ICOMOS World Report 2008–2010 on Monuments and Sites in Danger«
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> Buchtipps der Buchhändlerin Christiane Fritsch-Weith (Buchladen Bayerischer Platz) im Deutschlandradio Kultur vom 11. März 2011
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> Auf ein besonders interessiertes und kompetentes Publikum traf unsere Autorin Gudrun Blankenburg während ihrer Lesung aus ihrem Buch »Das Bayerische Viertel in Berlin-Schönberg« am 9. März 2011 im Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin in der Breiten Straße 36, zu der, der im Jahr 1865 gegründete »Verein für die Geschichte Berlins e. V.« geladen hatte. Verein für die Geschichte Berlins
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> Rezension von Igal Avidan in der Berliner Zeitung vom 10. Januar 2011
zu unserer Buchneuerscheinung von Gudrun Blankenburg »Das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg«.
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> Gut besucht war die Lesung mit Gudrun Blankenburg aus ihrem Buch »Das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg« in der historischen Bibliothek des Rathauses Schöneberg am 7. Januar 2011.
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> Rezension von Igal Avidan in der Jüdischen Allgemeine vom 9. Dezember 2010
zu unserer Buchneuerscheinung von Gudrun Blankenburg »Das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg«.
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> Buchpremiere am 12. November 2011
Drangvolle Enge, man möchte fast sagen wie jedesmal, herrschte auch am 12. November 2010 als Christiane Fritsch-Weith, die Chefin des Buchladens Bayerischer Platz, pünktlich um 20 Uhr die Buchpremiere von Gudrun Blankenburgs Neuerscheinung: »Das Bayerische Viertel in Schöneberg – Leben in einem Geschichtsbuch« eröffnete. Video der Lesung (Gehen Sie zum Buch: »Das Bayerische Viertel in Schöneberg« und klicken Sie dann auf »Video«.) Gudrun Blankenburg las aus mehreren Kapiteln ihres neuen Buches, die Schauspielerin Julia Blankenburg trug Texte von Durs Grünbein und Gottfried Benn u. a. vor. Danach stellte sich die Autorin den Fragen der Gäste.
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> Beitrag in Kunsttexte.de von Franziska Bollerey und Axel Föhl
mit dem Titel: Luschkows Rücktritt – eine Chance für das architektonische Erbe der Avantgarde in Moskau
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> Ab dem 1. Oktober 2010 werden die Produkte unseres Verlages durch die VAH Jager Verlagsauslieferung und Fulfillment-Service GmbH ausgeliefert.

VAH Jager
Verlagsauslieferung und Fulfillment-Service GmbH
Straße der Einheit 142–148 · D-14612 Falkensee
Fon: +49 (0)3322.12 869 15
Fax: +49 (0)3322.12 869 97
E-Mail: info@vah-jager.de
Internet: www.vah-jager.de
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> Pressemitteilung Berlin, 15. Juli 2010
Petersburger Dialog unterstützt und begleitet seit zehn Jahren Kulturprojekte/Buchneuvorstellung
Download [71 KB]
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> Rezension vom 16. April 2010 im Berliner Tagesspiegel zu unserer Neuerscheinung: »The Giant Buddhas of Bamiyan, Safeguarding the Remains«

http://www.tagesspiegel.de/kultur/im-tal-der-truemmer/1802008.html
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> Die Welt online vom 16. April 2010 zu »The Giant Buddhas of Bamiyan, Safeguarding the Remains«
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> ICOMOS-Pressekonferenz zu unserer Buchneuvorstellung: »The Giant Buddhas of Bamiyan, Safeguarding the Remains« am 15. April 2010 in der Basilika des Berliner Bodemuseums. Prof. Dr. Michael Petzet, Präsident von ICOMOS Deutschland, gab eine Einführung zur Bamiyan-Publikation. Zusammen mit Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator von Berlin und Vizepräsident von ICOMOS Deutschland, wurde außerdem über den derzeitigen Zustand der deutschen Welterbestätten und die Möglichkeiten des 2009 erfolgreich angelaufenen Investitionsprogramms des Bundesbauministeriums berichtet.
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Unser Autor Reinhard Wahren (rechts) während der Leipziger Buchmesse 2010 an unserem Stand



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> Am 15. Januar 2010 haben wir unsere neuen Räumlichkeiten in der Friedrichsberger Straße 13, 10243 Berlin bezogen.
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> Nachruf auf Jan Feustel
Zossener Rundschau 21. Januar 2009

PDF des Nachrufes [515 KB]
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> Der Prignitzer vom 6. Juni 2008

Auf der Spur der Steine
In Dannenwalde weist ein neuer Findlingspark den Weg zurück in die Eiszeit

von Claudia Rieger

PDF des Berichtes [328 KB]
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> Neues Deutschland vom 10.12.2007

Wasser von A bis Z

von Andreas Fritsche

Als er noch Kronprinz war, badete der spätere König Friedrich Wilhelm IV. an der Halbinsel Tornow in der Havel. Leibarzt Hufeland hatte ihm dazu geraten. Das Baden im Fluss sollte gegen die Leibesfülle des Kronprinzen helfen.
Kathrin Boron, die in Potsdam trainiert, gewann viermal olympisches Gold und gilt als erfolgreichste Ruderin aller Zeiten. 1983 entstand an der Neustädtischen Havelbucht das Restaurant »Seerose«, das zu den mehr als 50 spektakulären Schalenbauten des Architekten Ulrich Müther gehört.
Der Prinz, die Sportlerin und das Restaurant haben etwas mit Wasser zu tun, wie alles, was Lothar Binger und Susann Hellemann in ihrem »Potsdamer Wasser ABC« zusammengetragen haben. Das Buch ist ein Beitrag zum Kulturlandjahr »Fokus Wasser«, das mit rund 300 Veranstaltungen an 60 Orten in Brandenburg, Berlin und Polen 327 500 Besucher angezogen hat.
Die Mischung des Wasser-ABC ist sehr bunt, reicht von der Kanalisation bis zu Nymphenfiguren im Schlosspark Sanssouci. Berichtet wird von den Rammen, mit deren Hilfe einst Baumstämme als Pfähle in den sumpfigen Untergrund getrieben worden sind, um in Potsdam Häuser bauen zu können.
Das Buch ist wie ein Lexikon geschrieben. Brücken und Fähren, Grotten und Seen, Sportvereine, Kunstwerke und Firmen tauchen so auf, wie das Alphabet es vorgibt. Das ist originell, aber nicht unbedingt notwendig und manchmal sogar ein wenig störend. Denn so sind interessante Details – etwa zur Geschichte von Schwimmhallen und Freibädern – über das Buch verstreut. Der Vorteil davon ist, dass die kurzen Beiträge zu Unternehmen vom Zoohändler bis zur Segelmacherin nur eingestreut sind. Das ist erträglich. Ein kompaktes Kapitel zu den Unternehmen wäre langweilig gewesen.
Hervorzuheben ist das Bemühen der Autoren um Aktualität, darum, die letzten Entscheidungen zu Bauvorhaben mitzuteilen und die neuesten Zahlen, etwa bei der Lebensrettung. Wer etwas über Potsdam wissen möchte, was im entferntesten mit Wasser zu tun hat, darf in diesem Buch nachschauen und tatsächlich hoffen, dass kaum eine Frage unbeantwortet bleibt.
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> Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) vom 20. Oktober 2007
Rezension in den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) vom 20. Oktober 2007 zu unserer Neuerscheinung: »Potsdamer Wasser ABC«.
PDF-File [69 KB]
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> Tagesspiegel 9. Juli 2007
zu unserem Buch: »The Soviet Heritage and European Modernism«

Ruinen der Moderne

Bernhard Schulz

Vor einem Jahr fand in Moskau eine Tagung zur Erhaltung der Architektur der Moderne statt, die als bahnbrechend bezeichnet werden kann. Bei Heritage at Risk 2006 ging es um die Hinterlassenschaften der sowjetischen zwanziger und frühen dreißiger Jahre, eines Erbes, dessen sich das heutige Russland weder gern erinnert noch pflegend annimmt.
Dass erst jetzt, 14 Monate nach der Tagung, der drei Dutzend Vorträge umfassende, hervorragend bebilderte Tagungsband vorliegt, lässt erahnen, dass es mit der Sache selbst, nämlich der Erhaltung der oft schon unrettbar ruinierten Bauten, noch sehr viel länger dauern wird. Große Versprechungen wurden seinerzeit offiziell abgegeben – von ihrer Umsetzung hört man nichts. Doch das Bewusstsein ist international enorm geschärft worden, zumal auch in anderen Publikationen wie dem grandiosen Bildband von Richard Pare (Schirmer/Mosel, München 2007, 78 Euro) endlich die Architektur anschaulich wird, um die es geht. Die triste Gegenwart kommt nun in allen Einzelheiten des Verfalls ans Licht. Um wirksam gegensteuern zu können, bedarf es enormer Anstrengungen. So kam es, dass gerade Berlin als Mitveranstalter der Moskauer Tagung auftrat, sind doch hier Erfahrungen im Umgang mit dem Erbe der zwanziger Jahre, insbesondere bei der Restaurierung der Sozialsiedlungen, gemacht worden, die im heutigen Russland manche Irrwege vermeiden helfen können. Nur muss die Hilfe auch angenommen werden.
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> Neue Züricher Zeitung 28. Juni 2007
zu unserem Buch: »The Soviet Heritage and European Modernism«

Verwahrloste Baudenkmäler
Die ungeliebte Avantgardearchitektur der Sowjetunion

Jürgen Tietz

Handelt es sich bei den Überresten der sowjetischen Moderne aus den Jahren zwischen 1922 und 1932 um heroische Relikte, die noch heute etwas vom architektonischen und sozialen Aufbruch der jungen Sowjetunion spürbar werden lassen? Oder sind es nur noch Dokumente eines fortschreitenden Verfalls, der Auskunft über die lange Missachtung des baulichen Erbes einer Epoche gibt - aber auch über das Scheitern der mit diesem neuen Bauen verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Utopien? In jedem Fall bieten viele Bauten eines Alexander Wesnin, Sergei Serafimow, Konstantin Melnikow oder Moisei Ginsburg gut achtzig Jahren nach ihrer Errichtung ein erbarmungswürdiges Bild. Und nur langsam erobern sie sich den ihnen gebührenden Platz im kollektiven Architekturgedächtnis. Zu langsam vielleicht, um dem drohenden Untergang noch zu entgehen.

Den gesamten Beitrag lesen:
http://www.nzz.ch/2007/06/28/fe/articleFA3FH.html
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> Berliner Zeitung 6. Juni 2007
zu unserem Buch: »The Soviet Heritage and European Modernism«

Russlands Avantgarde in Not
Die Unesco-Denkmalpfleger schlagen Alarm

Nikolaus Bernau

Kein Buch über die Moderne kommt aus ohne Melnikovs Rusakow-Klub von 1928, sein rundes Atelierhaus in Moskau, ohne Erich Mendelsohns Fabrikbauten in St. Petersburg. Wenn die Entwicklung weiter geht wie bisher, wird man sich dieser Bauten bald nur noch mit Schauern nähern, weil sie durch Umbauten verschandelt wurden, oder man wird sie überhaupt nur im Foto bewundern können.
Wie groß diese Gefahr ist, zeigt eine Broschüre zu gefährdeten Bauten der Moderne in der ehemaligen Sowjetunion, die gestern von der internationalen Denkmalpflegervereinigung Icomos im Alten Museum vorgestellt wurde. Sie zeigt auch die Alternativen, etwa die Restaurierung der Berliner Siedlungen aus den 20er-Jahren. Dabei ist zu ungehemmtem deutschem Selbstlob wenig Anlass: Der skandalöse, vom Senat durchgesetzte Abriss des denkmalgeschützten Ziesel-Baus in Oberschöneweide schließt das Heft mit »Erbe in Gefahr« ab.
In Berlin sind Zerstörungen oft Folge von politischem Desinteresse. In Russland gefährden dazu einerseits die Armut der Provinz und andererseits der Bauboom in Moskau und St. Petersburg die historischen Bauten. Direkt am Kreml wurde ein Kaufhaus aus dem 19. Jahrhundert abgerissen, St. Petersburgs Stadtverwaltung applaudiert Plänen von Gasprom, die einzigartige, in die Welterbeliste eingetragene Stadtlandschaft mit einem Hochhaus zu ruinieren – der Chef von Icomos, Michael Petzet, protestierte bei dem Termin im Alten Museum nochmals gegen das Projekt.
Der Berliner Landeskonservator Jörg Haspel erklärte das Engagement Berlins für die russische Avantgarde: »Berlin war die Hauptstadt der Klassischen Moderne, und immer waren die Beziehungen nach Moskau eng.« So hat der Architekt Hinnerk Scheper, der nach dem Krieg in West-Berlin die Denkmalpflege leitete, 1928 in Moskau am legendären Narkomfin-Wohnhaus mitgearbeitet, der mit Kollektiv-Küchen und raffinierten Wohnungen ein Symbol der neuen Gesellschaft sein sollte. Heute ist der Bau schwer vernachlässigt und innen verbaut. Haspel schlug vor, ihn zu einem Modellprojekt für eine sorgsame, auch sozial verträgliche Denkmalsanierung zu machen.
Zwar gibt es russische Architekten, die sich für das Werk ihrer Vorgänger einsetzen. Die Begeisterung der Bevölkerung für die Bauten aber hält sich, wie Petzet milde formulierte, »in Grenzen«. Immer noch wirkt die antimoderne Propaganda der Stalinzeit, die sich heute mit nationalistischer Emphase gegen solch »unrussische« Architektur und dem Fortschrittsoptimismus der Investoren verbunden hat. Lieber wird eine Kirche restauriert oder rekonstruiert als ein Avantgardehaus. Deren Zustand ist aber nicht nur Folge systematischer Vernachlässigung, sondern auch von unausgereiften Konstruktionen und Baumaterialien. Andererseits: Das genau waren in den 70er- und 80er- Jahren auch in Berlin die Vorwürfe gegen jene deutschen Bauten der 20er-Jahre, die man nun gerne auf die Welterbeliste bringen möchte.
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> Berlin (dpa) 5. Juni 2007
zu unserem Buch: »The Soviet Heritage and European Modernism«

Denkmäler/International/
Internationaler Denkmalrat: Russlands moderne Architektur bedroht

Berlin (dpa) – Vor einem rapiden Zerfall der Architektur des 20.Jahrhunderts in Russland hat der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) gewarnt. Die Mehrzahl der 250 Gebäude der russischen Avantgarde vor allem in Moskau und St. Petersburg aus den zwanziger und dreißiger Jahren würden »sträflich vernachlässigt« und seien von »Verachtung und Verfall« gezeichnet, sagte ICOMOS-Präsident Michael Petzet am Dienstag bei der Vorstellung einer Dokumentation über bedrohtes Erbe in Berlin.
Dazu gehörten Bauten berühmter russischer Architekten wie Konstantin Melnikov und Moses Ginzburg, aber auch ausländischer Baumeister wie Erich Mendelsohn und Le Corbusier. Zu den bedrohten Gebäuden zählt der Bericht unter anderem das vom deutschen Bauhaus-Architekten Hinnerk Scheper mitentworfene Narkomfin-Haus von Mosei Ginzburg und das Studio Melnikow in Moskau sowie Gebäude der Stalin-Zeit auf.
Die russische Architektur habe einen entscheidenden Beitrag zur modernen Baukunst geleistet, sagte der Berliner Landeskonservator Jörn Haspel. Viele Architekten wie Mendelsohn, Bruno Taut, Ernst May oder der Schweizer Hans Schmidt seien entscheidend vom russischen Konstruktivismus geprägt worden. Russlands Architekten seien Pioniere bei der Entwicklung neuer Baumaterialen wie Stahlbeton oder der Wärmedämmung gewesen.
Die Mittel für Denkmalpflege kämen in Russland heute vor allem der Restaurierung von Kirchen zugute, sagte die Architektin Anke Zalivako, die an dem Bericht »Sowjetisches Erbe und europäischer Modernismus« mitgearbeitet hat. Die Mehrheit der Bürger interessiere sich nicht für moderne Architektur. Mit der modellhaften Erneuerung des einst zum sowjetischen Finanzministerium gehörenden Narkomfin-Hauses für rund zehn Millionen Euro könnte ein erster Impuls gegeben werden.
ICOMOS will in den kommenden Jahren verstärkt auf Pflege des russischen Architekturerbes drängen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Klaus-Dieter Lehmann, kündigte noch für dieses Jahr einen Runden Tisch mit Experten im Rahmen des deutsch-russischen Petersburger Dialogs an.
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> Karfunkel · Zeitschrift für erlebbare Geschichte · Nr. 69 April/Mai 2007
zu unserem Buch: »Mit dem Kreuz auf der Rüstung – Ordensritter in Brandenburg«

Lesepult

... Eine über weite Strecken kurzweilige Lektüre, die exemplarisch ein Stück mittelalterliche Kultur-, Wirtschafts- und Machtgeschichte erläutert. ...
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> Monumente online
Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Ausgabe Januar 2007

zu unserem Buch: »Lebensader durch Sumpf und Sand – 100 Jahre Teltowkanal«

... Das Buch »Lebensader durch Sumpf und Sand« lädt zu einer Schiffsreise ein – vorbei an Brücken, Schleusen, Mühlen, Kraftwerken und Industriebetrieben –, aber auch zu Wanderungen auf den alten Treidelpfaden. ...

mehr Informationen: www.monumente-online.de unter der Rubrik Service/Bücher
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> Verkehrsgeschichtliche Blätter 6/2006 vom November/Dezember 2006
zu unserem Buch: »Lebensader durch Sumpf und Sand – 100 Jahre Teltowkanal«

... So ensteht ein wertvoller regionalgeschichtlicher Überblick über den Süden Berlins, einschließlich der Vororte, wobei immer die »große Geschichte« im Auge behalten wird. Hilfreich zur Orientierung ist dabei das Streckenband ...
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> Märkische Allgemeine vom 20. September 2006
zu unserem Buch: »Vergnügte Blicke vom schönsten Lust-Altan – Potsdamer Balkonkultur«

Selbst der Bahnhof hatte einen
Potsdamer Balkonkultur – ein Architekturführer voller Geschichte(n)

Cornelia Schmieder

Die Sehnsucht der Stadtbewohner nach einem Balkon ist groß. Ein eigenes Plätzchen im Grünen, abgeschieden von neugierigen Blicken, ersetzt oft den Blumen- und manchmal sogar den Gemüsegarten. Ganz unverständlich mag es da aus Sicht der Balkonliebhaber erscheinen, wenn in Potsdam die schönsten barocken Balkons und die Türme der Turmvillen ungenutzt bleiben. Nie sieht man jemanden darauf sitzen, kein Pflänzchen lugt über die Brüstung, es herrscht die reine Architektur.
Lothar Binger und Susann Hellemann gehen in ihrem Buch zur Potsdamer Balkonkultur diesem Widerspruch nach. »Vergnügte Blicke vom schönsten Lust-Altan« heißt das Bändchen, dass als Ausstellungsbegleiter entstanden ist. Da es aber die einzelnen Aspekte ausführlicher beschreibt, als die Schau im Haus Im güldenen Arm, lohnt sich die Lektüre. Der überschwängliche Titel ist allerdings etwas irreführend. Zum einen schauen die Autoren nicht vom »Altan«, sondern blicken eher auf ihn. Zum anderen schwelgen sie zwar hin und wieder in der Beschreibung der schönsten Balkons, insgesamt herrscht aber ein sachlicher Ton vor, denn es geht um die historische Aufarbeitung des Themas. ...
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